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	<title>klimaneutral Archive - agenda.N</title>
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	<description>Beratung für nachhaltig sportliche Transformation</description>
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	<title>klimaneutral Archive - agenda.N</title>
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		<title>Generationengerechtigkeit, echt jetzt!?</title>
		<link>https://agenda-n.de/2022/08/05/generationengerechtigkeit-echt-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Mikes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 13:23:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Boomer]]></category>
		<category><![CDATA[earthovershootday]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
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		<category><![CDATA[weltüberlastungstag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche Donnerstag, 28. Juli 2022 &#8211; und trotz immer noch anhaltender Corona Einschränkungen schon wieder einen Tag früher im Jahresverlauf &#8211; war der globale Earth Over Shoot Day. Dieser für die gesamte Menschheit relevante und wichtige Anlass wurde medial einigermaßen prominent begleitet, auch in der Kinder-Nachrichtensendung „logo“. Und die Auswirkungen dieser Berichterstattung bringen mich [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche Donnerstag, 28. Juli 2022 &#8211; und trotz immer noch anhaltender Corona Einschränkungen schon wieder einen Tag früher im Jahresverlauf &#8211; war der globale Earth Over Shoot Day.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser für die gesamte Menschheit relevante und wichtige Anlass wurde medial einigermaßen prominent begleitet, auch in der Kinder-Nachrichtensendung „logo“. <br>Und die Auswirkungen dieser Berichterstattung bringen mich noch heute zum Nachdenken, Zweifeln und Verfassen dieser Zeilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines Morgens danach hat meine jüngste, 8-jährigen Tochter dieses Bild gemalt. Wie sie oft Erlebnisse in Bildern verarbeitet, so hat sie auch der Sorge um die Welt und ihrer Rolle dabei kreativen Ausdruck verliehen – und den Nagel auf den Kopf getroffen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterschiedliche Realitäten</strong><br>Wie kann es sein, dass eine Grundschülerin das Problem einer Erdüberlastung sofort versteht, verinnerlicht und anwendet, während die politische Mehrheit es nicht schafft, ein einfaches Tempolimit durchzubringen, das sowohl energetische als auch klimatische Vorteile mit sich bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bedeutet die – vom Bundesverfassungsgericht in 2021 im Zusammenhang mit der Kritik an der unzureichenden Klimapolitik der Bundesregierung – zentrale Formulierung der Generationengerechtigkeit nicht, dass alle Generationen etwas beitragen sollen und müssen, um eine lebenswerte Umwelt zu erhalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kann es sein, dass eine Grundschülerin schlaflose Nächte wegen des Themas durchlebt? Gymnasiasten und Studenten lieber auf die Straße demonstrieren gehen anstatt zu pauken?<br>Und wie kann es auf der anderen Seite sein, dass die Generationen der Boomer und Großeltern lieber die Porsche-Lobbyisten und Privatflieger-Parteien wählen, denen es primär um die Bewahrung Ihrer Privilegien und Befriedung der Wählerschaft durch verschiedene finanzielle Zugeständnisse geht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Argument, “ein Leben lang hart gearbeitet zu haben”, das jegliche Diskussionen zwischen der jungen und der Großeltern-Generation bereits im Keim erstickt, verfängt nicht: Letztlich geht es nämlich nur um die richtigen, zukunftsweisenden, Kreuzchen im lokalen, regionalen, nationalen Wahlbögen. Der eigene, sehr gut ausgestattete und gepolsterte Status unserer Eltern ließe sich auch dazu einsetzen, mit dem richtigen Konsum oder ehrenamtlichen Engagement die Enkel-Generationen zu unterstützen. <br>Und es gibt sie auch die “Omas for Future” und andere engagierte Senioren, die mit der Zeit gehen. <br>Es könnten aber mehr sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinterfragen wir uns</strong><br>Generationengerechtigkeit betrifft nicht nur Schüler und Senioren – es betrifft uns alle, auch uns, die mitten im (Arbeits-)Leben stehen. Wir alle sollten uns fragen, ob und wie unser Lebenswandel (und -inhalt) zum Erhalt einer lebenswerten Zukunft beiträgt und ob nicht für jeden einzelnen von uns auch noch ein bisschen mehr in diese Richtung machbar wäre:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Muss es in Zeiten des immer knapper werdenden Wassers tatsächlich noch ein Pool im Privatgarten sein, kann ich nicht meine berufliche Expertise und Netzwerk nicht auch einem guten Zweck zur Verfügung stellen, kann ich nicht in meinem Unternehmen dazu beitragen, dass auch dort Nachhaltigkeit tagtäglich gelebt wird und durch diese ersten Schritte das Unternehmen den Pfad zur Transformation beschreitet und meistert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ins Handeln zu kommen ist gar nicht so schwer, Quick Wins wie Karma-Punkte sind schnell erreichbar und idealerweise sind diese Bewusstseins- und Verhaltensänderungen motivierend genug, einen neuen, etwas anderen, vielleicht stellenweise auch ungewohnten Weg weiter zu gehen und das Umfeld mit einzubeziehen und zu beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn je mehr von uns sich auf diesen Weg begeben, umso größer die Bewegung durch alle Gesellschaftsschichten wächst, umso eher werden Politik und Wirtschaft merken, dass Ihnen die Felle komplett davonschwimmen, wenn Sie sich den Tatsachen und dem Wandel verweigern. Denn nach wie vor gültig ist die treffende Aussage: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.<br><br><strong>Erkennen wir die Situation an</strong><br>Und ja, das Eingeständnis und Bewusstsein für die aktuelle verfahrene Situation wie auch das Wissen um die (realistische) Perspektive 3°C Grad mehr, ist schmerzhaft. Doch es liegt immer noch in unserer Hand, einen Weg zu wählen und zu beschreiten, der für alle besser verträglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und “für alle” bedingt tatsächlich auch ein Engagement “aller”. <br>Packen wir es endlich an!</p>
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		<title>Klimaneutral, oder wie!? Wie eine Vokabel in die Irre führt</title>
		<link>https://agenda-n.de/2022/06/14/klimaneutral-oder-wie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Mikes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 13:06:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Umwelthilfe e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Irreführung]]></category>
		<category><![CDATA[klimaneutral]]></category>
		<category><![CDATA[klimaneutralität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaneutrales Tanken, klimaneutrales Hähnchenbrustfilet, klimaneutrale Flüge – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und sicherlich ließen sich auch noch absurdere Kombinationen finden. Klimaneutral ist aktuell in aller Munde: Sei es durch positive Assoziationen seitens des Konsumenten oder auch durch immer stärker werdende Kritik von Wettbewerbshütern und „renitenten“ Organisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V., die 2018 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Klimaneutrales Tanken, klimaneutrales Hähnchenbrustfilet, klimaneutrale Flüge – <br>die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und sicherlich ließen sich auch noch absurdere Kombinationen finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klimaneutral ist aktuell in aller Munde: Sei es durch positive Assoziationen seitens des Konsumenten oder auch durch immer stärker werdende Kritik von Wettbewerbshütern und „renitenten“ Organisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V., die 2018 bereits die berühmten Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten erstritten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsche Umwelthilfe wird aktiv</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese ist nun erneut aktiv geworden – im Zusammenhang mit dieser einen Vokabel „klimaneutral“*. <br>Deren Bedeutung ist juristisch unklar und auch die EU hat eine Richtlinie dazu noch nicht verabschiedet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde ist Klimaneutralität natürlich ein durchaus erstrebenswerter Zustand.<br>Doch die Fragen, die sich bei der inflationären Häufung des Begriffs dieser Tage zwangs-läufig stellen sind: Wie kommt es, dass plötzlich alle klimaneutral arbeiten und ebensolche Produkte herstellen? Und welchen Wert hat diese Aussage?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Unternehmen, die auf den „Klimaneutralitätszug“ aufgesprungen sind, und die mit den dazugehörigen Labels werben, ergibt sich diese Berechtigung aus geleisteten Kompensationszahlung für CO2 Emissionen. <br>Sei es für einzelne Produkte (Fachbegriff „Product Carbon Footprint“) oder für das gesamte Unternehmen („Corporate Carbon Footprint“).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompensieren statt Handeln?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese relativ einfache Möglichkeit der Kompensation verführt geradezu dazu, sich mit wenigen Mitteln (und wenig Wirkung) eine weiße, respektive grüne Weste zu schneidern. Sei es, weil es gerade opportun ist, weil es die Wettbewerber auch tun und/oder der Kunde sein Augenmerk drauflegt.<br><br>Und hier liegt auch schon das Problem: Die meisten Konsumenten kennen sich in den Details der komplexen Materie der Emissionsvermeidung, der Emissionskompensation und im Dickicht der zahlreichen Labels und Zertifikate viel zu wenig aus, um mündige (Kauf-) Entscheidungen treffen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wollen fast alle Konsumenten Gutes tun. Das Nachhaltigkeits-Bewusstsein der Allgemeinheit ist durch die zahlreichen Berichte zur Klimakrise und damit verbundener Katastrophen gewachsen. Nachhaltiger Konsum wird als wichtiger Hebel gesehen, einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Aber tatsächlich sind diese Siegel momentan eher ein Marketing und Sales Instrument, deren Öko-Behauptungen die Kundschaft in die Irre führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und für die Unternehmen, die diese nutzen, zuweilen möglicherweise auch ein Weg in die Sackgasse. Sich auf den Lorbeeren eines vermeintlichen klimaneutralen First-Mover Status auszuruhen birgt Risiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein positiver Aspekt, der sich in diesem Zusammenhang finden lässt, ist die Tatsache, dass die Unternehmen den eigenen Fußabdruck ermitteln müssen. Doch die Abhilfe und Lösung in einer einzigen Vokabel zu suchen, ist sicherlich der falsche Ansatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vermeiden, Reduzieren, Kompensieren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielmehr geht es um eine tiefere, ehrlichere Betrachtung des eigenen Status Quo. Um eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Prozessen, Strategien und Visionen. Und um die Frage, wie das eigene Unternehmen wirklich nachhaltig und zukunftsfähig aufgestellt werden muss, um Emissionen zu reduzieren, zu vermeiden und nur den Rest zu kompensieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Prozess, der letztlich zum Handeln zwingt, liegt übrigens ein großer kommunikativer Schatz: Authentische, realistische und unverwechselbare Inhalte entstehen und vermitteln den Stakeholdern – von Aktionären, Lieferanten und Partnern bis hin zu den Kunden – ein tatsächliches Abbild der Bemühungen und des Vorankommens. Gerade in Zeiten, wo ehrliche und transparente Kommunikation hoch im Kurs steht, ist das ein weiterer Vorteil der Bemühungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerne beraten und begleiten wir Sie in Ihren Bemühungen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">*Link:<a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/verbraeuchertaeuschung-mit-vermeintlicher-klimaneutralitaet-deutsche-umwelthilfe-geht-juristisch-geg/">https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/verbraeuchertaeuschung-mit-vermeintlicher-klimaneutralitaet-deutsche-umwelthilfe-geht-juristisch-geg/</a></p>



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